Vor kurzer Zeit bin ich mit meiner neuen Internetseite ans Netz gegangen und habe in dem Zuge auch gleich mein Logo überarbeitet, die Visitenkarten geändert…kurzum: mein ganzes Corporate Design umgestaltet. Das ging nicht innerhalb von ein paar Tagen, ich habe mir viele Wochen den Kopf zerbrochen, in mich hineingehorcht, Ideen anskizziert und wieder verworfen bis ich eine Richtung hatte, die mir gefällt. Nach beinahe vier Jahren Selbständigkeit war ich an einem Punkt, wo ich aus mehreren Gründen mit meinem bisherigen Corporate Design nicht mehr zufrieden war:

 

1. Ich zeigte mich nicht gern

Ja, wirklich, in der letzten Zeit mochte ich mein Corporate Design so gar nicht mehr und analog dazu mochte ich mich nicht zeigen. Mir war meine Internetseite fast schon ein bisschen peinlich, ich mochte mein Logo nicht mehr – es war ein bisschen wie mit einem schlecht sitzenden Kleidungsstück. Man will es eigentlich nicht anziehen, aber im Schrank hängt nichts anderes. Dass man so kein effektives Marketing betreiben kann, könnt ihr euch ja vorstellen. Dieses ungute Gefühl begleitete mich auf Schritt und Tritt, es blockierte mich. Zeit also, das zu ändern.

 

2. Ich habe mich weiterentwickelt

In 4 Jahren Selbständigkeit habe ich eine Menge gelernt, viele Erfahrungen gesammelt, hatte Erfolge und Misserfolge. Das alles hat mich geprägt und dazu beigetragen, dass ich mich entwickelt und verändert habe. Ich bin einen großen Schritt weitergegangen und ich hatte das Gefühl, mein Corporate Design wäre nicht mitgekommen. Es stand für mich für alles, was ich vor 4 Jahren war: ein Newbie, ganz am Anfang, unerfahren als Selbstständige. Mein Corporate Design war nicht mitgewachsen.

 

3. Es war nicht mehr zeitgemäß

Als ich mein Corporate Design (oder vielmehr das Logo) vor 4 Jahren erschuf, war ich total auf dem Jugendstil-Trip. Also sollte auch mein Logo in diese Richtung gehen. Im Nachgang betrachtet keine so gute Entscheidung, schließlich folgen die besten Logos keinen Trends sondern sind eher zeitlos. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Ich wollte diesmal also ein Logo, dass auch nach Jahren noch einsetzbar ist und Bestand hat – das erreiche ich nicht, wenn ich in 4 Jahren wieder ein Redesign mache.

 

4. Mein Corporate Design war unpersönlich

Als ich gestartet bin habe ich mir wenig Gedanken um Themen wie „Sei Deine eigene Marke“ oder „Storytelling“ gemacht. Es gab also Logo, Visitenkarte, Internetseite etc. aber es gab keine Geschichte dazu. Ich merkte mit der Zeit, dass ich mich in meinem Corporate Design nicht wiederfand. Da am Anfang alles etwas schnell gehen musste, hatte ich mich selbst nicht genug mit mir und meiner Selbständigkeit auseinandergesetzt (und das, obwohl ich das meinen Kunden immer predige, wenn sie ein Corporate Design in Auftrag geben!) – was sich nach kurzer Zeit einfach gerächt hat. Mein jetziges Corporate Design hat einen Background, auf meiner Seite begleiten die Matroschkas (meine Mädels) den Besucher auf jeder einzelnen Seite, es gibt also ein wiederkehrendes Element, was meine potentiellen Kunden im Kopf behalten und welches auch eine Grundlage, eine Story hat. Auch die Texte wurden überarbeitet, sind jetzt viel persönlicher. Alles in allem ist mein Corporate Design jetzt greifbarer und ich stehe dahinter – und das merken natürlich auch die Besucher.

 

Ihr seht, es gab einige Gründe für mein Redesign. Solltest Du Dich in dem Text wiederfinden und Du denkst Dir bei dem ein oder anderen Punkt vielleicht auch „Ja, genauso geht es mir auch!“, dann wird es vielleicht auch für Dich Zeit, mal über ein Redesign nachzudenken. Es muss ja nicht gleich so radikal sein, wie bei mir. Auch kleine Veränderungen können schon eine große Wirkung erzielen und sind manchmal sogar sinnvoller (wenn Du z. B. schon eine Marke hast, die einen sehr hohen Wiedererkennungswert durch ihr Logo hat, den Du nicht verlieren willst). Wenn Du dazu Fragen hast, kannst Du mich gerne kontaktieren oder einen Kommentar hinterlassen – und bei der Umsetzung helfe ich Dir natürlich auch gerne 😊

 

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