Einige wer­den sich jet­zt ver­mut­lich ver­wun­dert die Augen reiben: Wei­h­nacht­spost?! Ist doch erst in zwei Monat­en soweit! Ehrlich, dann gehört ihr ver­mut­lich zu denen, die am 23.12 noch schnell loshet­zen um Geschenke zu kaufen, weil Wei­h­nacht­en mal wieder so plöt­zlich kam ? Ich bin ein Fre­und der rechtzeit­i­gen Pla­nung und deshalb denke ich jet­zt schon darüber nach, was ich meinen Kun­den dieses Jahr für Grüße schick­en möchte. Wenn ihr also auch schon in der Pla­nung steckt, dann helfen euch sich­er die fol­gen­den Tipps, damit ihr dieses Jahr Wei­h­nacht­spost ver­schickt, die euren Kun­den angenehm auf­fällt.

 

Tipp Nr. 1: Sei persönlich!

In Zeit­en, wo ein Großteil der geschäftlichen Kom­mu­nika­tion über E-Mail läuft, gewin­nt das geschriebene Wort auf Papi­er wieder mehr an Wert. Aus dem Grund schreibe ich meine Karten alle sel­ber per Hand. Für Wei­h­nacht­en habe ich einen gold­e­nen Gel-Lin­er, mit dem ich meine Zeilen ver­fasse.  Die Ansprache wäh­le ich passend zum Kun­den (mit manchen bin ich per Du, mit anderen nicht) und ver­suche auch immer, ein paar indi­vidu­elle Wort zu find­en, z. B. wün­sche ich viel Erfolg mit der neuen Marke, erkundi­ge mich, wie es auf der Messe war etc. So haben meine Kun­den das Gefühl, dass sie nicht nur eine Num­mer für mich sind, son­dern fühlen sich wert­geschätzt weil sie merken, dass ich weiß, wer sie sind.

Mir ist klar, dass dieses Vorge­hen nur bei einem rel­a­tiv kleinen Kun­den­stamm funk­tion­iert.  Wenn ihr viele Kun­den habt macht es Sinn, den Gruß­text ein­druck­en zu lassen und die Karten später zu unter­schreiben. Indi­vidu­elle Texte sind da nicht ohne Mehrkosten möglich, aber ver­sucht auch hier eine Ansprache zu find­en, die nicht so stan­dard­mäßig daherkommt. Eure Kun­den bekom­men ver­mut­lich viele Karten um diese Zeit und die typ­is­chen Wei­h­nachtssprüche kann kein­er mehr sehen, wenn er sie 10 mal gele­sen hat. Nehmt euch etwas Zeit einen Text zu for­mulieren, der wirk­lich zu euch passt und der eure „Hand­schrift“, also eure Per­sön­lichkeit trans­portiert. Wenn ihr euren Kun­den gegenüber immer lock­er spritzig auftretet und sie euch so auch in Gesprächen erlebt haben, wirkt es etwas merk­würdig, wenn eure For­mulierung auf ein­mal steif und förm­lich daherkommt.

Wählt für euren Text auch eine Schrift, die zu euch passt und nehmt am besten Abstand von diesen ganzen ver­schnörkel­ten Schreib­schriften. Diese typ­isch ver­spiel­ten Schriften auf Wei­h­nacht­skarten ken­nt ihr bes­timmt alle, die wer­den ein­fach sehr infla­tionär für Wei­h­nacht­spost genutzt – und genau aus dem Grund soll­tet ihr sie nicht auch noch nutzen.  Ihr wollt auf­fall­en und im Gedächt­nis bleiben, das erre­icht ihr nicht, wenn ihr es macht, wie alle anderen.

 

Tipp Nr. 2: Wähle die Karte mit Bedacht

Im Ide­al­fall kön­nt ihr das Design eur­er Karte selb­st bes­tim­men weil ihr z. B. einen Grafik­er mit der Gestal­tung beauf­tra­gen wollt oder weil ihr sel­ber fit genug seid, eure Karte am Com­put­er zu erstellen. Dann ist es natür­lich ein­fach­er, das passende Motiv zu find­en und eure Karte ana­log zu eurem Cor­po­rate Design aufzubauen. Eure Kun­den wis­sen dann schon von wem die Karte kommt, noch bevor sie die Zeilen gele­sen haben. Entwed­er lasst ihr die Karten dann bei ein­er Druck­erei pro­duzieren, es spricht in meinen Augen aber auch nichts dage­gen die Karten sel­ber auszu­druck­en, wenn ihr einen guten (!) Druck­er habt und gutes (!) Papi­er. Hier soll­tet ihr nur die Kosten im Auge haben, denn ab ein­er gewis­sen Auflage ist der Druck über eine Druck­erei deut­lich gün­stiger.

Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, das Design eur­er Karte festzule­gen, find­et ihr schöne Karten natür­lich auch im Inter­net oder im Geschäft bei euch im Ort. Im Inter­net gibt es bei eini­gen Shops auch die Möglichkeit, die Karten zumin­d­est teil­weise zu per­son­al­isieren indem man z. B. das Logo mit auf­druckt oder ein eigenes Bild mit ein­baut. Das ist ein guter Kom­pro­miss. Auch Stem­pel oder Aufk­le­ber mit eige­nen Motiv­en bieten sich für die Per­son­al­isierung an.  So kön­nt ihr selb­st eine fer­tig gekaufte Karte noch ein wenig an euer Unternehmen anpassen. Und Stem­pel in Gold sind ein schön­er Hin­guck­er.

 

Tipp Nr. 3: Es fängt nicht erst bei der Karte an!

Der erste Ein­druck zählt, heißt es ja immer so schön und das Erste, was eure Kun­den von eur­er Wei­h­nacht­spost sehen ist der Umschlag. Es macht also dur­chaus Sinn auch hier ein biss­chen zu investieren und nicht den Stan­dard-08/15-Umschlag zu nehmen – denn eine schöne Karte mit net­ter Botschaft ver­di­ent ein­fach einen passenden Umschlag. So wirkt die ganze Post wie aus einem Guss. Es gibt viele Aus­führun­gen und zu Wei­h­nacht­en sind z. B. gold­ene Briefum­schläge beliebt. Wer es weniger pom­pös mag nimmt vielle­icht lieber Umschläge mit far­bigem Innen­fut­ter oder mit einem dezen­ten Muster. Achtet darauf, dass der Umschlag zur Karte passt. Wenn ihr schon eine sehr opu­lente Karte habt wählt lieber einen schlichteren Umschlag, son­st kann es schnell „too much“ wer­den.

Eine schöne Auswahl an ver­schiede­nen Briefum­schlä­gen find­et ihr z. B. hier: https://www.briefumschlaegebestellen.de/

Einen schlicht­en Umschlag kön­nt ihr sel­ber auch noch ein biss­chen ver­schön­ern z. B. mit wei­h­nachtlichen Stem­peln oder Aufk­le­bern. Über die Ver­schlus­slasche gestem­pelt oder gek­lebt erin­nern sie an ein Siegel.

Auch bei den Brief­marken gibt es passend zu Wei­h­nacht­en ver­schiedene Motive bei der Post im Sor­ti­ment und eine hüb­sche Marke run­det das Gesamt­bild eur­er Wei­h­nacht­spost ab.

Ihr seht also, soviel ist nicht zu beacht­en und mit rel­a­tiv wenig Aufwand ist eure Wei­h­nacht­spost in Zukun­ft etwas, was euren Kun­den in guter Erin­nerung bleibt.

Artikel­bild: wongwichainae.gmail.com (deposit­pho­tos)

Mit diesen 3 Tipps verschickst Du in Zukunft Weihnachtspost, die Deinen Kunden positiv im Gedächtnis bleibt.