NEUIGKEITEN


Mockups: Effiziente Unterstützung für Deine Präsentationen

Was tut sich | 0 Kommentare | Autor:

Das Auge isst ja bekanntlich mit, das gilt besonders für die Sparte der kreativen Berufe. Es fließt viel Zeit und Wissen in die Erstellung von Layouts – da soll die Präsentation natürlich auch möglichst perfekt sein. Wenn ich von Präsentation rede meine ich nicht zwingend, dass man in Person vor seinem Kunden steht und seine Layouts präsentiert. Das passiert in meinem Fall sogar äusserst selten. In Zeiten von Internet und schnellen Leitungen kann ich ganz einfach meine Präsentation als PDF per Mail an den Kunden schicken. Natürlich hat das auch seine Nachteile: kann ich während der persönlichen Präsentation gleich auf Fragen und Einwürfe reagieren und mein Layout durch meine Persönlichkeit gut verkaufen, fehlt das persönliche Element in einer Mail.

Wie also kann man solche E-Mail Präsentationen für den Kunden interessant machen? Ich habe für den Zweck Mockups für mich entdeckt. Doch was ist ein Mockup? Für eine Begriffserklärung habe ich mal Wikipedia bemüht:

Der aus dem Englischen stammende Begriff Mock-up oder Mockup (auch Maquette) bezeichnet im Deutschen beispielsweise eine Attrappe. Er wird heute aber meist für ein maßstäblich gefertigtes Modell bzw. eine Nachbildung zu Präsentationzwecken benutzt, demgegenüber ist der Prototyp ein funktionsfähiges Modell

Im speziellen Fall des Grafikdesigns kann ein Mockup z.B. eine Blanko-Aufnahme/Vorlage von einem Buchdeckel sein, auf den man dann seinen Entwurf mit dem entsprechenden Programm (meist Photoshop) draufmontiert. Mockups sehen sehr real aus, meist sind die Blankografiken Fotos von den Objekten, es gibt aber auch täuschend echt aussehende, im Programm selbst erstellte Vorlagen.

Ein Mockup hat mehrere Vorteile:

  • Kunden können sich die fertigen Layouts nur schwer bildlich in ihrem späteren Einsatz vorstellen. Wenn man dem Kunden dann ein Mockup von z.B. seinem Leporello zeigt, ist es für ihn einfacher, sich die einzelnen Seite oder das zusammengefaltete Produkt vorzustellen
  • Die Präsentation wirkt wertiger. Es macht schon einen Unterschied, ob man die Layouts einfach aus dem Programm exportiert und sie so, wie sie sind dem Kunden zeigt oder ob man noch etwas Zeit in ein gutes Mockup investiert.
  • Man hat für später ein gutes Bild für sein Portfolio, wenn man kein Foto vom fertigen Produkt bekommt.

Ich habe gemerkt, dass die Präsentationen, in denen ich Mockups verwendet habe durchweg sehr positiv aufgenommen werden und wann immer es geht, greife ich darauf zurück.

Aber nicht immer kommen Mockups in Frage. Wenn die Layouts z.B. für sehr individuelle Produkte wie eigens für den Kunden angefertigte Verpackungen sind, wird es mitunter schwierig, da eine geeignete Vorlage zu finden, denn ein Mockup sollte im Idealfall immer so nah wie möglich am Endprodukt sein, sonst kann man es sich auch sparen.

Die Fotos für die Mockups müsst ihr (zum Glück) nicht selber schießen. Es gibt einige Quellen, wo man sich gute Mockups runterladen kann. Klar, für gute Qualität muss man ein bisschen Geld in die Hand nehmen, es lohnt sich aber.

Auf designcuts.com oder mightydeals.com werden immer mal wieder Mockup-Bundles angeboten mit teilweise wirklich umfangreichen Paketen. Im Shop von psd-Tutorials kann man ebenfalls ein umfangreiches Paket runterladen. Von der Visitenkarte bis zur Speisekarte oder Flyer ist alles dabei. Wer nicht in ein Paket investieren will sondern lieber gezielt nach Bedarf runterladen möchte, für den ist die Seite pixeden.com vielleicht interessant. Dort kann man ein Abo abschließen (Kosten ca. 10 Euro / Monat) und kann sich dann unbegrenzt an den Ressourcen bedienen. Es gibt auch einige kostenfreie Grafiken, die man sich dort runterladen kann.

Jetzt würde mich natürlich interessieren, was ihr von Mockups haltet? Egal ob Designer oder Kunden, teilt mir eure Erfahrungen doch einfach in den Kommentaren mit.






KOMMENTAR HINTERLASSEN